Das ORAT-Kartenorakel – ein eigenständiges Orakelsystem zwischen Rota, Tarot und spiritueller Überlieferung

Das ORAT-Kartenorakel – ein eigenständiges Orakelsystem zwischen Rota, Tarot und spiritueller Überlieferung

Das ORAT-Kartenorakel – ein eigenständiges Orakelsystem zwischen Rota, Tarot und spiritueller Überlieferung

Das ORAT-Kartenorakel ist ein eigenständiges spirituelles Kartensystem, dessen Aufbau sich an einer zyklischen, tarotähnlichen Rota-Struktur orientiert. Seine Karten folgen jedoch nicht der klassischen Ordnung des Rider-Waite-Smith-Tarots und übernehmen auch nicht einfach dessen bekannte Arkana unter neuen Namen.

Im Mittelpunkt des ORAT stehen vielmehr eigenständige archetypische Kartenmotive, die aus religiösen, mystischen, mythologischen und kontemplativen Traditionen hervorgehen. Christliche Mystik kann darin ebenso ihren Ausdruck finden wie nordische Kosmologie, buddhistische Vorstellungen, hinduistische Symbolwelten oder Motive der westlichen Esoterik.

Diese Traditionen dienen nicht lediglich als dekorativer Hintergrund. Sie gehören zur eigentlichen Symbolsprache und Kartenlogik des Systems.

Das ORAT versteht sich damit als Versuch, das Prinzip eines spirituellen Kartenorakels neu zu denken: nicht als bloße Sammlung einzelner Symbole und auch nicht als Nachbildung eines bestehenden Tarotdecks, sondern als zyklisch geordnete Welt spiritueller Archetypen.

Warum heißt das System ORAT- Kartenorakel?

Der Name ORAT-Kartenorakel besitzt eine bewusste sprachliche und symbolische Bedeutung.

Das lateinische Verb orare umfasst Bedeutungen wie sprechen, vortragen, bitten, anrufen und beten. Die Form orat bedeutet entsprechend etwa „er, sie oder es spricht“, „bittet“ oder „betet“. Auch das davon abgeleitete lateinische oratio bezeichnet sowohl Rede und Sprache als auch – insbesondere im christlichen Latein – das Gebet.

Damit enthält der Begriff ORAT bereits eine zentrale Vorstellung unseres Kartenorakels:

Das Orakel spricht.

Dieses Sprechen ist dabei nicht ausschließlich als Vorhersage zukünftiger Ereignisse gemeint. ORAT-Kartenorakel bezeichnet einen umfassenderen Vorgang der Begegnung mit Symbolen. Eine Karte kann antworten, erinnern, konfrontieren, zur Kontemplation auffordern oder eine spirituelle Fragestellung sichtbar machen.

Zugleich besitzt orare die Bedeutung des Bittens und Betens. Dadurch entsteht eine zweite Bewegung:

Der Mensch richtet eine Frage an das Unbekannte – und das Symbol antwortet.

ORAT-Kartenorakel beschreibt damit nicht nur die Antwort des Orakels, sondern auch die Beziehung zwischen Fragendem, Symbol und einer Wirklichkeit, die über die unmittelbar sichtbare Welt hinausweist.

TAROT – ROTA – ORAT-Kartenorakel

Die Bezeichnung ORAT-Kartenorakel steht außerdem bewusst in Beziehung zu einem bekannten Motiv der westlichen Tarot- und Mysterientradition.

Bereits in der älteren okkultistischen Tarotliteratur wurden die vier Buchstaben TARO auf unterschiedliche Weise umgestellt. Samuel Liddell MacGregor Mathers nennt unter anderem TORA, ROTA und ORAT und übersetzt ROTA als Rad sowie ORAT als „es spricht“, „argumentiert“ beziehungsweise „bittet“. Auch Arthur Edward Waite verweist beim Rad des Schicksals ausdrücklich auf die Umstellung von TARO zu ROTA.

Das ORAT-Kartenorakel übernimmt daraus jedoch keine historische Abstammungsbehauptung.

Es gab nach unserem derzeitigen Verständnis keine historische Kartengattung namens „ORAT“, die heute lediglich wiederentdeckt würde. ORAT-Kartenorakel ist daher zunächst ene spezifische Bezeichnung für ein entstehende Kartensystem, das sich bewusst von Tarot und Rota-Systemen abgrenzt - und sich stark mit dem Phänomen des Gebets und ähnlicher spiritueller Praktiken (wie zB Meditation u.a.).

Die historische Wortfigur liefert vielmehr einen symbolischen Ausgangspunkt:

TARO – das Kartensystem.
ROTA – das Rad und der Zyklus.
ORAT – das Sprechen, Bitten und Beten.

Für unser System werden dabei besonders ROTA und ORAT wichtig.

ROTA beschreibt seine Struktur.

ORAT beschreibt seinen Vollzug.

Die Rota als Grundstruktur des Kartenorakels

Das lateinische Wort rota bedeutet Rad.

Im ORAT-Kartenorakel ist dieses Rad nicht lediglich ein einzelnes Kartensymbol. Die Vorstellung des Zyklus gehört vielmehr zur Architektur des gesamten Systems.

Die Karten werden nicht einfach als fortlaufende Reihe unabhängig voneinander betrachtet. Sie sind in zehn große Zyklen eingebettet. Jeder dieser Zyklen bildet einen eigenen symbolischen Raum mit einer charakteristischen spirituellen Grundbewegung.

Innerhalb eines Zyklus begegnen unterschiedliche Karten bestimmten Zuständen, Übergängen, Kräften, Erfahrungen oder archetypischen Situationen.

Über diesen Einzelkarten steht jeweils eine besondere Wesenskarte.

Damit besitzt das ORAT-Kartenorakel eine mehrschichtige Struktur:

Einzelkarte → Zyklus → Wesenskarte → Gesamtsystem

Die einzelne Karte besitzt ihre eigene Bedeutung.

Der Zyklus gibt dieser Bedeutung einen größeren Zusammenhang.

Die Wesenskarte bringt das grundlegende Prinzip des gesamten Zyklus zum Ausdruck.

Und alle zehn Zyklen bilden gemeinsam das vollständige ORAT-Kartenorakel.

Das Rad ist deshalb ein treffendes Symbol für die Struktur: Die Karten stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern sind Teile größerer Bewegungen und Zusammenhänge.

Zehn Zyklen und zehn Wesenskarten

Das ORAT-Kaftenorakel ist nach unserer Definition und der Struktur unseres Orakelsystem auf zehn Zyklen angelegt.

Jeder Zyklus besitzt eine übergeordnete Wesenskarte. Diese Wesenskarten können auf den ersten Blick an die besondere Stellung der Trumpfkarten beziehungsweise Großen Arkana im Tarot erinnern. Sie sind jedoch nicht als direkte Entsprechungen klassischer Tarotkarten konstruiert.

Eine Wesenskarte entsteht vielmehr aus der Frage:

Welches grundlegende Prinzip trägt diesen gesamten Zyklus?

Dadurch können Karten wie etwa Das Mysterion, Die Weltenseele, Die Weltenschwelle, Die Heilige Leere oder Das Numinose eine besondere Stellung innerhalb des Systems erhalten, ohne dafür nachträglich mit dem Magier, der Hohepriesterin, dem Eremiten oder einer anderen bekannten Tarotkarte gleichgesetzt werden zu müssen.

Die Wesenskarten bilden eine eigene Ebene.

Sie stehen für übergeordnete spirituelle Zustände und Wirkprinzipien, während die Karten innerhalb ihrer Zyklen unterschiedliche Facetten dieser größeren Wirklichkeit sichtbar machen.

So entsteht keine lineare Leiter, sondern eher eine Kosmologie aus miteinander verbundenen symbolischen Räumen.

Ist das ORAT-Kartenorakel ein Tarot?

Diese Frage möchten wir bewusst nicht vorschnell beantworten.

Das ORAT-Kartenorakel besitzt Eigenschaften, die eine Nähe zum Tarot deutlich erkennen lassen. Es arbeitet mit archetypischen Bildkarten, besitzt unterschiedliche Kartenebenen und folgt einer zyklischen Ordnung. Auch der Begriff der Rota steht in einer langen Beziehung zur westlichen esoterischen Tarotinterpretation.

Gleichzeitig weicht der Aufbau erheblich vom heute vertrauten klassischen Tarot ab.

Das verbreitete Tarotmodell besteht aus 78 Karten mit 22 Großen und 56 Kleinen Arkana. Das Rider-Waite-Smith-Tarot entwickelte daraus zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine besonders einflussreiche Bildsprache, deren vollständig illustrierte Zahlenkarten zahllose spätere Decks geprägt haben.

 Das ORAT-Kartenorakel übernimmt diese Struktur bewusst nicht.

Es besitzt eigene Zyklen, eigene Wesenskarten und eigene archetypische Motive. In der derzeitigen Entwicklung testen wir für euch ein Orat, das aus 5 Zyklen - einem nordischen, einem christlichen, einem hinduistischen, einem buddhistischen, einem an der Lehre der hohen Magie des 16ten Jahrhunderts und einem an der chinesischen Weisheitstradition des I-Ging orientierten. Das Deck enthält aktuell 40 Karten, wobei 30 Karten als Zykluskarten ausgestaltet wurden und 10 Karten als Wesenskarten des jeweiligen Zyklus gezogen werden.

Daher gibt es Parallelen zum Tarot, aber eben auch große Unterschiede.

Deshalb wäre es falsch, beispielsweise eine ORAT-Karte nachträglich mit der Aussage zu erklären:

„Diese Karte entspricht eigentlich der Hohepriesterin.“ (oder eben einem anderen auf Basis der jeweiligen Kate naheliegenden Kartenbild)

Das tut sie nicht. Sie kann in der äußeren Darstellung der Hohepriesterin ähneln. Sie kann eine ähnliche Aussage haben. All das - und mehr - kann zutreffen. Aber es muss dasselbe nicht zwingend. Und das gilt natürlich für alle anderen Karten im ORAT-Kartenorakel.

Eine solche Parallele kann im Rahmen einer vergleichenden Symbolanalyse interessant sein, sie definiert jedoch nicht die Identität der Karte.

Ob das ORAT-Legesystem langfristig am besten als eigenständige Form des Tarot, als tarotverwandtes Kartensystem oder als eigene Gattung des Kartenorakels verstanden werden sollte, lassen wir daher bewusst offen.

Fest steht lediglich:

Das ORAT-Kartenorakel ist kein klassisches Tarot und kein Rider-Waite-Smith-System.

Spirituelle Traditionen als Quellen der Symbolsprache

Ein wesentliches Merkmal des ORAT-Kartenorakel liegt in seinen Quellen.

Das System greift auf Motive aus verschiedenen spirituellen, religiösen, mystischen und mythologischen Traditionen zurück.

Dazu gehören beispielsweise Vorstellungen aus:

  • christlicher Mystik und kontemplativer Spiritualität,

  • nordischer Mythologie und Kosmologie,

  • buddhistischen Überlieferungen,

  • hinduistischen und indischen Traditionen,

  • westlicher Mystik und Esoterik,

  • hermetischen und kosmologischen Ordnungssystemen.

Diese unterschiedlichen Traditionen sollen im ORAT-Kartenorakel nicht zu einer einzigen angeblich „universellen Urreligion“ erklärt werden. Ihre historischen und theologischen Unterschiede bleiben bestehen.

Was sie miteinander verbindet, ist etwas anderes:

Über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg haben Menschen in ihnen Bilder für fundamentale Erfahrungen des Menschseins und der Begegnung mit dem Heiligen entwickelt.

Leere und Fülle.

Geburt und Tod.

Ordnung und Chaos.

Offenbarung und Verborgenheit.

Gebet und Antwort.

Schwelle und Übergang.

Welt und Transzendenz.

Schicksal und Freiheit.

Kontemplation und Handlung.

Das ORAT-Kartenorakel greift solche Motive auf und lässt daraus eine eigene Symbolsprache entstehen.

Keine Religion als bloße Dekoration

Gerade weil das ORAT-Kartenorakel mit religiösen Traditionen arbeitet, ist eine Unterscheidung wichtig.

Eine Völva ist nicht einfach eine exotische Variante der Hohepriesterin.

Ginnungagap ist nicht lediglich ein anderer Name für „das Nichts“.

Christliches Gebet ist nicht dasselbe wie buddhistische Meditation.

Und eine Vorstellung aus hinduistischer Kosmologie muss nicht deshalb mit einer europäischen mystischen Vorstellung identisch sein, weil sich zwischen beiden interessante symbolische Parallelen erkennen lassen.

Das ORAT-Kartenorakel versucht daher, Unterschied und Verbindung gleichzeitig ernst zu nehmen.

Traditionen können miteinander in einen symbolischen Dialog treten, ohne deshalb zu behaupten, sie würden dasselbe lehren.

Genau aus dieser Spannung entsteht ein erheblicher Teil der Tiefe des Systems.

Die Karten bilden eine eigenständige Symbolsprache

Eine ORAT-Karte soll deshalb zuerst aus sich selbst heraus verstanden werden.

Ihr Name, ihr Kartenbild, ihr zugehöriger Zyklus, ihre Symbole und ihre Beziehungen zu anderen Karten bilden gemeinsam ihre Bedeutung.

Religionswissenschaftliche, mythologische, mystische oder psychologische Hintergründe können anschließend helfen, diese Bedeutung tiefer zu erschließen.

Sie ersetzen sie jedoch nicht.

Das unterscheidet die Arbeit mit dem ORAT-Kartenorakel beispielsweise von einem Deck, das lediglich die 22 Großen Arkana des Tarot neu illustriert.

Im ORAT-Kartenorakel entsteht die Karte nicht deshalb, weil ein vorhandener Platz im Tarot besetzt werden muss.

Sie entsteht, weil innerhalb der Symbolwelt des Systems ein eigener archetypischer Zusammenhang sichtbar wird.

Warum „Das Gebet“ eine zentrale Karte sein kann

Die Karte Das Gebet macht dieses Prinzip besonders anschaulich.

In einem klassischen Tarot wäre zunächst die Frage naheliegend, welcher bekannten Arkana sie entspricht.

Im ORAT-Legesystem ist diese Frage zweitrangig.

Viel wichtiger ist:

Welche Funktion besitzt das Gebet innerhalb eines Systems, das sich ORAT nennt?

Plötzlich erhält die Karte eine außergewöhnliche systemische Bedeutung.

Das Gebet ist nicht nur ein religiöses Motiv unter vielen. Es verkörpert einen wesentlichen Vorgang des gesamten Orakels.

Ein Mensch richtet sich auf etwas aus.

Er spricht.

Er fragt.

Er bittet.

Er schweigt.

Und er wartet auf Antwort.

Damit berührt Das Gebet unmittelbar das Prinzip von orat selbst.

Man könnte den Orakelvorgang als Bewegung beschreiben:

Anrufung → Offenheit → Antwort → Deutung → erneute Anrufung

Das ist zugleich eine lineare Bewegung und ein Kreislauf.

Hier begegnen sich wiederum ORAT und ROTA:

Das Sprechen erzeugt den Zyklus, und der Zyklus führt zurück zum Sprechen.

Ein Orakel ist mehr als Zukunftsvorhersage

Aus diesem Grund verstehen wir das ORAT nicht ausschließlich als Werkzeug zur Vorhersage zukünftiger Ereignisse.

Natürlich können Karten auf Entwicklungen, Möglichkeiten und kommende Situationen hinweisen.

Doch ein Orakel kann wesentlich mehr leisten.

Es kann eine gegenwärtige Situation sichtbar machen.

Es kann einen verborgenen Konflikt benennen.

Es kann einen Übergang markieren.

Es kann zeigen, welche Qualität einer Situation zugrunde liegt.

Es kann zur Kontemplation über eine spirituelle Frage einladen.

Und manchmal kann eine Karte weniger eine konkrete Antwort als vielmehr eine Frage an den Fragenden darstellen.

Das ORAT wird dadurch zu einer Form symbolischen Dialogs.

ROTA beschreibt die Ordnung – ORAT beschreibt das Geschehen

Vielleicht lässt sich die Grundidee des gesamten Systems am einfachsten in zwei Begriffen zusammenfassen:

ROTA

Das Rad steht für Zyklus, Zusammenhang, Bewegung und Ordnung.

Die Karten gehören zu größeren symbolischen Zusammenhängen. Die zehn Zyklen mit ihren zehn Wesenskarten bilden die Architektur des Systems.

ORAT

Das Sprechen und Beten steht für Begegnung, Anrufung, Antwort und Deutung.

Das Orakel wird nicht nur betrachtet. Es wird befragt, erlebt und interpretiert.

Daraus ergibt sich eine einfache Formel:

ROTA ist die Struktur.
ORAT ist der Vollzug.

Oder noch kürzer:

Das Rad ordnet. Das Orakel spricht.

Ein entstehendes lebendiges Kartensystem

Das ORAT-Kartenlegesystem befindet sich in Entwicklung.

Seine endgültige Kartenanzahl, sämtliche Beziehungen zwischen den Zyklen und möglicherweise weitere Ebenen seiner inneren Ordnung ergeben sich aus der fortschreitenden Arbeit am System.

Das ist kein Mangel, sondern Teil seiner Entstehungsweise.

Wir möchten seine Struktur nicht nachträglich in ein bereits bekanntes Schema zwingen. Stattdessen soll sichtbar werden, welche Ordnung aus den Karten selbst hervortritt.

Deshalb bleibt auch die Frage nach seinem endgültigen Verhältnis zum Tarot zunächst offen.

Vielleicht wird sich das ORAT-Kartenorakel am Ende überzeugend als neue Tarotform beschreiben lassen.

Vielleicht wird die treffendere Bezeichnung ein tarotverwandtes Orakelkartensystem sein.

Vielleicht entwickelt es sich so weit von bestehenden Kartenfamilien weg, dass ORAT-Legesystem tatsächlich eine eigenständige Systembezeichnung benötigt.

Diese Einordnung darf mit dem System wachsen.

Was ein ORAT-Kartenorakel ausmacht

Zum gegenwärtigen Stand lässt sich das Grundprinzip daher folgendermaßen zusammenfassen:

Das ORAT-Kartenorakel ist ein eigenständiges, tarotverwandtes spirituelles Kartensystem mit zyklischer Rota-Struktur. Seine Karten bilden eine eigene archetypische Symbolsprache, deren Quellen in unterschiedlichen religiösen, mystischen, mythologischen und kosmologischen Traditionen liegen. Zehn Zyklen und ihre zehn Wesenskarten bilden die übergeordnete Ordnung des Systems. Im ORAT-Kartenorakel verstehen wir das Kartenorakel dabei nicht ausschließlich als Instrument der Vorhersage, sondern als symbolischen Dialog zwischen Mensch, spiritueller Überlieferung und dem Geheimnisvollen.

Damit besitzen ORAT-Karten eine bewusste Verbindung zur Geschichte des Tarot – ohne sich auf die Struktur oder Symbolsprache eines klassischen Tarotdecks reduzieren zu lassen.

ROTA – das Rad.
ORAT – es spricht.

Zwischen diesen beiden Gedanken entfaltet sich das Kartenorakel.

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