Es gibt Tage, an denen man nach Hause kommt und zunächst gar nicht genau sagen kann, warum man sich so „voll“ fühlt.
Vielleicht war man stundenlang unter Menschen. Vielleicht gab es ein anstrengendes Gespräch, eine angespannte Stimmung im Büro oder einen Termin, bei dem man sehr aufmerksam auf sein Gegenüber reagieren musste. Gerade Menschen, die sich selbst als sensibel oder energiefühlig erleben, beschreiben solche Situationen manchmal so, als hätten sie einen Teil der Atmosphäre einfach mitgenommen.
In der spirituellen Praxis taucht deshalb früher oder später eine ziemlich grundlegende Frage auf: Wie offen möchte ich eigentlich sein?
Offenheit, Wahrnehmung und Sensibilität können wertvolle Fähigkeiten sein. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, bewusst Grenzen zu setzen. Genau an diesem Punkt setzt der Blaue Energieschild an. Das System wurde als einfach aktivierbarer energetischer Schutzraum entwickelt, der den Anwender kugelförmig umgeben und gegenüber unerwünschten energetischen Einflüssen abgrenzen soll. Hinzu kommen Aspekte der energetischen Reinigung und Klärung sowie eine Verbindung mit der blauen Energie des Erzengels Michael.
Interessant ist dabei vor allem der sehr praktische Ansatz: Der Schutzgedanke wird in ein Energiesystem übersetzt, das nach der Einstimmung innerhalb weniger Sekunden aktiviert werden kann. Dadurch lässt es sich sowohl in eine ausführlichere spirituelle Praxis integrieren als auch mitten im normalen Alltag einsetzen.

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Was ist der Blaue Energieschild?
Der Blaue Energieschild gehört zu jenen Energiesystemen, deren Grundidee sich zunächst sehr schnell erklären lässt: Der Anwender arbeitet mit einem energetischen Schutzfeld, das ihn vollständig umgibt.
Entscheidend ist dabei das Bild eines 360°-Schutzraumes. Der Schild wird innerhalb des Systems nicht lediglich als eine Art energetische Wand vor dem Körper verstanden. Er soll vielmehr ein kugelförmiges Feld bilden, das den gesamten persönlichen Raum umfasst.
Das verändert auch die Perspektive auf spirituellen Schutz ein wenig.
Wenn wir an einen „Schild“ denken, entsteht schnell die Vorstellung einer konkreten Bedrohung, gegen die man sich verteidigen muss. In der praktischen Energiearbeit kann Abgrenzung jedoch wesentlich alltäglicher verstanden werden. Man entscheidet bewusst, welche Einflüsse man in seinem persönlichen energetischen Raum haben möchte und welchen man weniger Raum geben will.
Das System ist laut seiner Beschreibung unter anderem auf Fremdenergien, belastende Gedankenenergien, unerwünschte energetische Einflüsse sowie innerhalb eines magisch-spirituellen Weltbildes auf psychische, mentale, magische oder spirituelle Angriffe ausgerichtet. Gleichzeitig soll der Schild auch zur Reinigung und Klärung des eigenen Aurafeldes und der Gedanken verwendet werden können.
Damit besitzt das System zwei eng miteinander verbundene Schwerpunkte:
Abgrenzung und Klärung.
Der erste Aspekt beschäftigt sich mit der Frage, was von außen an Dich herankommt. Der zweite richtet die Aufmerksamkeit darauf, was Du möglicherweise bereits mit Dir herumträgst.
Die blaue Energie des Erzengels Michael
Eine weitere charakteristische Ebene des Systems ist die Verbindung mit der blauen Energie des Erzengels Michael.
Michael wird in unterschiedlichen religiösen und spirituellen Zusammenhängen mit Schutz, Kraft, Klarheit und der Abwehr störender Einflüsse verbunden. Innerhalb des Blauen Energieschildes wird diese Qualität in das persönliche Schutzfeld integriert.
Wer bereits mit Engeln oder Erzengel-Energien arbeitet, findet hier also einen vertrauten Bezugspunkt.
Wer mit solchen Traditionen bisher wenig anfangen konnte, kann den praktischen Kern des Systems trotzdem recht leicht verstehen: Die Michael-Energie steht innerhalb des Systems für eine klare, schützende und ordnende Qualität.
Die Rolle der Einstimmung
Damit der Anwender selbstständig mit dem System arbeiten kann, gehört zum Blauen Energieschild eine energetische Einstimmung beziehungsweise Einweihung.
Nach dieser Einstimmung steht das System für die persönliche spirituelle Praxis zur Verfügung. Die Aktivierung selbst ist bewusst kurz gehalten: Die rechte Hand wird vor dem Körper von links nach rechts geführt, während „Blauer Energieschild“ gesprochen oder gedacht wird. Gerade zu Beginn wird empfohlen, den Schild regelmäßig bewusst zu aktivieren und anschließend in das eigene Energiefeld hineinzuspüren. Die Systembeschreibung sieht außerdem vor, dass sich der Schild mit zunehmender Gewöhnung an seine energetische Frequenz bei Bedarf auch automatisch aktivieren kann.
Zum System gehört außerdem die Möglichkeit, nach der eigenen Einweihung anhand der enthaltenen Anleitung später auch andere Menschen einzustimmen.

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Die Wirksuggestionen im Detail
Bei einem Schutzsystem könnte man versucht sein, seine gesamte Funktion auf einen Satz zu reduzieren: „Es schützt eben.“
Damit würde allerdings einiges unter den Tisch fallen.
Gerade beim Blauen Energieschild lohnt es sich, die einzelnen Wirksuggestionen auseinanderzunehmen. Sie beschreiben unterschiedliche Situationen, in denen der gleiche Grundgedanke – ein klar definierter eigener energetischer Raum – jeweils etwas anders zum Tragen kommt.
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Abgrenzung gegenüber Fremdenergien
Eine der zentralsten Ausrichtungen betrifft sogenannte Fremdenergien.
Damit sind innerhalb energetischer Modelle Einflüsse gemeint, die jemand nicht als zum eigenen Energiefeld gehörend empfindet. Besonders sensible Menschen kennen vielleicht das subjektive Gefühl, nach bestimmten Begegnungen etwas von der Stimmung eines anderen Menschen „mitgenommen“ zu haben.
Das muss gar keine dramatische Situation sein.
Du verbringst beispielsweise einen Nachmittag mit jemandem, der stark angespannt ist. Später bemerkst Du selbst eine ungewöhnliche Unruhe. Oder Du gehst durch ein völlig überfülltes Einkaufszentrum und hast anschließend das Bedürfnis, erst einmal Ruhe zu haben und wieder „bei Dir“ anzukommen.
Innerhalb der Arbeit mit dem Blauen Energieschild könnte die Aktivierung in solchen Situationen wie eine energetische Grenzmarkierung verwendet werden: Hier beginnt mein persönlicher Raum.
Man könnte den Schild beispielsweise vor einer Fahrt in einer vollen Straßenbahn aktivieren oder bevor man zu einer Veranstaltung mit vielen Menschen geht.
Gerade für Einsteiger kann dieser sehr konkrete Bezug hilfreich sein. Man muss dafür keine komplexe Theorie über Energiefelder beherrschen. Die Praxis beginnt mit einer simplen Beobachtung: In welchen Situationen fühle ich mich offen und wohl – und wann würde ich mir etwas mehr Abgrenzung wünschen?
Schutz gegenüber belastenden Gedankenenergien
Interessant wird das System dort, wo sich äußere und innere Einflüsse kaum noch sauber voneinander trennen lassen.
Ein angespanntes Gespräch kann beispielsweise längst vorbei sein und trotzdem im Kopf weiterlaufen.
Man erinnert sich an einzelne Sätze, formuliert innerlich Antworten, interpretiert Blicke oder denkt darüber nach, was man eigentlich hätte sagen sollen.
Innerhalb des Systems wird deshalb ausdrücklich auch mit belastenden oder negativen Gedankenenergien gearbeitet.
Energetisch betrachtet kann der Schild hier als Unterstützung für eine bewusste Distanzierung verwendet werden. Man setzt einen Punkt hinter eine Situation und richtet die Aufmerksamkeit wieder stärker auf den eigenen Raum.
Ein mögliches Beispiel wäre ein Konflikt im Beruf. Nach dem Gespräch aktivierst Du den Schild bewusst, setzt Dich vielleicht noch einige Minuten ruhig hin und beobachtest, was gedanklich nachwirkt.
Ein anderes Beispiel wäre eine Begegnung mit einem Menschen, dessen Meinung Dich stark beschäftigt. Auch hier kann die Schutzpraxis mit einer einfachen inneren Frage verbunden werden: Was davon möchte ich jetzt noch weiter mit mir tragen?
Psychische und mentale Abgrenzung
Die Systembeschreibung verwendet auch die Begriffe psychische und mentale Angriffe.
Im Rahmen einer spirituellen Praxis kann man diesen Bereich weit fassen. Dazu kann das subjektive Erleben gehören, dass jemand starken Druck ausübt, provoziert, manipulativ kommuniziert oder die eigenen Grenzen nur schwer akzeptiert.
Der Blaue Energieschild kann hier als spirituelles Werkzeug der bewussten Abgrenzung eingesetzt werden.
Das Praktische daran ist die Kürze der Aktivierung.
Du musst Dich dafür nicht für zwanzig Minuten zurückziehen. Wenn Du beispielsweise weißt, dass Dir ein bestimmtes Gespräch häufig viel Energie abverlangt, kannst Du den Schild bereits vorher aktivieren.
Die energetische Handlung kann gleichzeitig zu einer bewussten inneren Positionierung werden: Ich gehe in diese Begegnung hinein und möchte trotzdem bei mir bleiben.
Natürlich ersetzt eine spirituelle Schutzpraxis keine notwendigen realen Grenzen. Wenn jemand wiederholt respektlos mit Dir umgeht, kann ein klares Nein, ein Gespräch oder tatsächliche Distanz sehr viel wichtiger sein. Der Energieschild kann ergänzend Teil Deiner persönlichen spirituellen Vorbereitung sein.
Schutz innerhalb magischer und spiritueller Praxis
Ein weiterer Bereich richtet sich ausdrücklich an Menschen, die bereits intensiver spirituell arbeiten.
Wer meditiert, Reiki praktiziert, Rituale durchführt oder mit unterschiedlichen Energiesystemen experimentiert, beschäftigt sich häufig stärker mit Fragen von Öffnung und Abgrenzung.
Vor einer solchen Praxis kann der Blaue Energieschild eingesetzt werden, um zunächst den eigenen energetischen Raum bewusst zu definieren. Die Produktbeschreibung nennt Meditation, Reiki und andere Formen der Energiearbeit ausdrücklich als mögliche Anwendungssituationen.
Für einen Reiki-Anwender könnte daraus beispielsweise eine kleine Routine entstehen: Schild aktivieren, kurz sammeln, anschließend mit der eigentlichen Energiearbeit beginnen.
Auch nach einer intensiven spirituellen Übung kann eine erneute Aktivierung interessant sein. Dann verändert sich der Schwerpunkt: Statt sich auf das Kommende vorzubereiten, wird die eigene Praxis bewusst abgeschlossen.
Reinigung und Klärung des Aurafeldes
Der Schutzgedanke bildet nur einen Teil des Systems.
Der Blaue Energieschild ist zusätzlich auf die energetische Reinigung und Klärung des eigenen Aurafeldes ausgerichtet.
Dieser Aspekt dürfte besonders für Menschen interessant sein, die Energiearbeit gerne körpernah und wahrnehmungsorientiert praktizieren.
Nach einem langen Tag könnte die Aktivierung beispielsweise mit einigen Minuten stillen Nachspürens verbunden werden.
Wie fühlt sich der Raum um mich herum gerade an?
Wo nehme ich Spannung wahr?
Was verändert sich subjektiv, wenn ich den Schild aktiviere?
Dabei muss gar nichts Spektakuläres passieren. Manche Anwender nehmen Energiearbeit sehr deutlich über Wärme, Kribbeln, Druck oder Veränderungen ihrer Körperwahrnehmung wahr. Andere erleben eher einen mentalen Wechsel oder schlicht das Gefühl, bewusst einen neuen Abschnitt des Tages begonnen zu haben.
Auch eine unspektakuläre Anwendung kann deshalb ihren Platz haben.
Klärung der Gedanken
Die Reinigungsausrichtung betrifft laut Systembeschreibung ebenfalls die Gedanken.
Das macht den Schild beispielsweise vor Meditationen interessant.
Wer sich hinsetzt und versucht, still zu werden, merkt häufig erst dann, wie viel vom Tag gedanklich noch im Hintergrund läuft. Gespräche, Aufgaben, Nachrichten und offene Fragen kommen mit auf das Meditationskissen.
Hier könnte die Aktivierung des Schildes als Übergang verwendet werden.
Der äußere Alltag bleibt für einige Minuten draußen. Gleichzeitig darf sich das eigene innere Feld beruhigen.
Ähnlich könnte man vor einer konzentrierten spirituellen Übung arbeiten. Der Schild bekommt dann zusätzlich die Funktion eines kleinen Markers: Jetzt beginnt meine Praxiszeit.
Die Michael-Qualität: Schutz, Kraft und Klarheit
Die Verbindung mit der blauen Michael-Energie bringt noch eine weitere Ebene hinein.
Schutz wird dadurch mit Kraft und Klarheit verbunden.
Gerade Klarheit ist für Abgrenzung entscheidend. Häufig wissen wir nämlich durchaus, dass uns eine Situation nicht guttut, reagieren aber trotzdem erst spät darauf. Spirituelle Schutzarbeit kann deshalb auch eine Gelegenheit sein, das eigene Verhältnis zu Grenzen bewusster wahrzunehmen.
Wann sage ich zu schnell Ja?
Welche Begegnungen beschäftigen mich außergewöhnlich lange?
Wo fällt es mir schwer, zwischen meinem eigenen Zustand und der Stimmung anderer Menschen zu unterscheiden?
Der Energieschild beantwortet solche Fragen natürlich nicht automatisch. Er kann aber eine Praxis begleiten, in der diese Fragen überhaupt deutlicher wahrgenommen werden.
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Wer könnte mit diesem System arbeiten?
Ein Schutzsystem kann für sehr unterschiedliche Menschen interessant sein. Der konkrete Grund dafür kann jedoch vollkommen verschieden aussehen.
Lara – neu in der Energiearbeit und schnell reizüberflutet
Lara hat bisher kaum Erfahrung mit Reiki oder Energiesystemen. Sie meditiert gelegentlich mit einer App und interessiert sich seit einiger Zeit stärker für Spiritualität.
Was sie schon lange kennt, ist das Gefühl, nach einem Tag mit vielen Menschen völlig ausgelaugt zu sein. Großraumbüro, Straßenbahn, Supermarkt – manchmal reicht ihr danach bereits das Klingeln des Telefons.
Sie würde den Blauen Energieschild wahrscheinlich sehr pragmatisch benutzen: morgens vor dem Weg zur Arbeit und gelegentlich noch einmal vor Situationen, von denen sie weiß, dass sie ihr viel abverlangen.
Für sie wäre besonders die einfache Aktivierung interessant. Sie müsste daraus kein großes Ritual machen und könnte zunächst einfach beobachten, ob sich ihr subjektives Erleben solcher Situationen verändert.
Tobias – der regelmäßige Meditierende
Tobias meditiert seit einigen Jahren. Energiearbeit spielt bisher nur eine Nebenrolle in seiner Praxis.
Er bemerkt allerdings, dass er nach Arbeitstagen häufig zwanzig Minuten seiner Meditation damit verbringt, innerlich noch Gespräche zu führen.
Für ihn könnte der Reinigungs- und Klärungsaspekt des Systems besonders interessant sein.
Seine Anwendung wäre wahrscheinlich ruhig und ritualisiert: Bevor er sich auf sein Meditationskissen setzt, aktiviert er den Schild, atmet einige Male bewusst und beginnt anschließend seine gewohnte Meditation.
Mit der Zeit könnte dieser kurze Ablauf zu einem vertrauten Übergang zwischen Alltag und Praxis werden.
Sophie – Reiki-Anwenderin mit eigener energetischer Routine
Sophie arbeitet bereits mit Reiki und verschiedenen Meditationstechniken.
Für sie ist die Vorstellung eines energetischen Schutzraumes vertraut. Sie sucht allerdings nach einer Möglichkeit, die sie unkompliziert vor einer Energiearbeit verwenden kann, ohne jedes Mal einen längeren Schutzaufbau durchzuführen.
Sie würde den Schild wahrscheinlich gezielt vor Reiki-Anwendungen, Meditationen oder anderen energetischen Übungen aktivieren.
Besonders spannend könnte für sie die Kombination aus Schutz, Reinigung und Michael-Energie sein. Nach der eigenen Einstimmung könnte außerdem die im System vorgesehene Möglichkeit relevant werden, später auch andere Menschen entsprechend der Anleitung darin einzustimmen.
Martin – viele schwierige Gespräche, wenig Interesse an langen Ritualen
Martin würde sich selbst vermutlich gar nicht als besonders esoterisch bezeichnen.
Er arbeitet in einem Bereich, in dem er täglich mit vielen Menschen kommuniziert und regelmäßig Konfliktgespräche führen muss. Manche Termine lässt er problemlos hinter sich, andere laufen ihm noch Stunden später durch den Kopf.
Gerade deshalb könnte ihm die sehr kurze Anwendung entgegenkommen.
Vor einem schwierigen Gespräch: Schild aktivieren.
Nach einem besonders aufgeladenen Termin: noch einmal aktivieren, kurz sammeln, anschließend weiterarbeiten.
Martin würde vermutlich weniger über Aura oder energetische Frequenzen nachdenken. Für ihn wäre der Energieschild eine spirituelle Handlung, mit der er seinen persönlichen Raum bewusst markiert.
Miriam – erfahren in Ritualarbeit und spirituellen Schutzpraktiken
Miriam kennt verschiedene Schutzgebete, Reinigungsrituale und energetische Methoden.
Sie würde den Blauen Energieschild deshalb wahrscheinlich nicht als ihre einzige Schutzpraxis verwenden. Interessant wäre für sie vielmehr seine schnelle Verfügbarkeit.
Vor einer ausführlichen rituellen Arbeit könnte sie weiterhin ihre gewohnten Methoden einsetzen. Im Alltag hätte sie zusätzlich ein System zur Verfügung, das sich innerhalb weniger Sekunden aktivieren lässt.
Gerade diese unterschiedliche Intensität kann praktisch sein: Nicht jede Situation verlangt nach einer ausführlichen Zeremonie.
Eine beispielhafte Anwenderperspektive
Die folgende Perspektive ist ein fiktives Beispiel dafür, wie jemand die Arbeit mit dem System erleben könnte. Sie stammt nicht von einem realen SpiritWerk-Kunden.
Ich würde mich wahrscheinlich am ehesten bei Tobias wiederfinden.
Meditation gehört bei mir schon länger zum Alltag, Energiearbeit eher punktuell. Mein eigentliches Problem war nie, dass ich nicht ruhig sitzen konnte. Schwieriger war dieser Übergang vom normalen Tag in die Meditation.
Am Anfang habe ich den Blauen Energieschild deshalb fast ausschließlich direkt vorher verwendet.
Handbewegung, „Blauer Energieschild“, kurz nachspüren.
Die ersten Anwendungen waren ehrlich gesagt ziemlich unspektakulär. Einmal hatte ich das Gefühl, dass der Raum um mich etwas ruhiger wurde. An einem anderen Tag habe ich überhaupt nichts Besonderes wahrgenommen.
Ich habe trotzdem weitergemacht, weil mir der Ablauf gefiel.
Nach etwa einer Woche merkte ich, dass die Aktivierung für mich langsam zu einem festen Übergang geworden war. Sobald ich den Schild aktivierte, war irgendwie klar: Der Arbeitstag ist für die nächsten zwanzig Minuten vorbei.
Das fand ich interessanter als die Frage, ob ich dabei irgendeine außergewöhnliche Energie spüre.
Später begann ich, ihn auch außerhalb meiner Meditation zu benutzen.
Einmal hatte ich ein Gespräch, bei dem ich bereits vorher wusste, dass es anstrengend werden könnte. Also aktivierte ich den Schild kurz davor. Ich war während des Gesprächs trotzdem genervt und das Gespräch wurde dadurch natürlich auch nicht plötzlich angenehm. Aber ich hatte subjektiv stärker das Gefühl, meinen eigenen Standpunkt halten zu können.
Ob das jetzt an der Energie lag, an meiner bewussteren Haltung oder an beidem, könnte ich nicht sagen. Für meine Praxis muss ich diese Frage auch nicht unbedingt entscheiden.
Inzwischen verwende ich den Schild ziemlich situationsbezogen.
Manchmal morgens. Häufig vor der Meditation. Gelegentlich nach einem langen Tag.
Und manchmal denke ich mehrere Tage überhaupt nicht daran.
Gerade das gefällt mir inzwischen: Ich habe nicht das Gefühl, eine weitere tägliche Pflicht erfüllen zu müssen. Der Schild ist einfach etwas, auf das ich zurückgreifen kann, wenn ich merke, dass ich gerade mehr Abgrenzung oder einen klareren Übergang brauche.

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Meine Perspektive auf den Blauen Energieschild
Was ich an diesem System interessant finde, ist zunächst seine Einfachheit.
Spirituelle Praxis kann sehr ausführlich sein. Man kann meditieren, Rituale gestalten, mit Symbolen arbeiten und sich intensiv mit unterschiedlichen energetischen Konzepten beschäftigen. Gleichzeitig entstehen viele Situationen, in denen man ein Werkzeug benötigt, das unmittelbar verfügbar ist.
Genau dort sehe ich den Platz des Blauen Energieschildes.
Das grundlegende Prinzip ist für mich die bewusste Definition eines eigenen energetischen Raumes. Schutz und Abgrenzung gehören in meinen Augen zusammen. Wer sich spirituell öffnet und sensibler mit Wahrnehmung arbeitet, darf ebenso lernen, diese Offenheit bewusst zu regulieren.
Ich finde außerdem die Verbindung von Schutz und Reinigung sinnvoll.
Wenn ich eine Grenze setze, beschäftigt mich schließlich nicht nur die Frage, was künftig draußen bleiben soll. Ebenso interessant ist die Frage, was bereits in meinem eigenen Feld nachwirkt und was ich wieder loslassen möchte.
Dazu kommt die Michael-Energie mit ihrer Ausrichtung auf Schutz, Kraft und Klarheit. Gerade Klarheit ist für mich ein wichtiger Bestandteil spiritueller Schutzarbeit. Ein Schutzsystem soll den Anwender aus meiner Sicht nicht dazu bringen, überall Gefahren zu vermuten. Sinnvoller finde ich eine Praxis, die das Bewusstsein für den eigenen Raum stärkt.
Deshalb würde ich den Blauen Energieschild auch nicht ausschließlich für außergewöhnliche spirituelle Situationen einsetzen.
Vor einer Meditation kann er genauso seinen Platz haben wie vor einem schwierigen Gespräch oder nach einigen Stunden in einer hektischen Umgebung.
Ich würde Anwendern gerade am Anfang empfehlen, den Schild bewusst zu aktivieren und danach einen Moment lang wahrzunehmen, was sie selbst erleben. Nicht mit dem Druck, unbedingt etwas spüren zu müssen. Energiearbeit entwickelt für viele Menschen erst mit der Zeit ihre eigene persönliche Sprache.
Manche nehmen sehr deutlich etwas wahr. Andere wesentlich subtiler.
Interessanter als eine spektakuläre Einzelanwendung finde ich deshalb die Frage, wie sich ein solches Werkzeug langfristig in die eigene Praxis einfügt.
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Wie kann man mit dem Blauen Energieschild praktisch arbeiten?
Durch die kurze Aktivierung eignet sich das System für sehr unterschiedliche Formen der Anwendung.
Als kurzer Schutz vor dem Start in den Tag
Wenn Du bereits weißt, dass ein intensiver Tag vor Dir liegt, kannst Du den Schild am Morgen bewusst aktivieren.
Danach brauchst Du nicht zwingend noch eine lange Meditation anzuschließen. Du kannst einige Sekunden hineinspüren und anschließend Deinen Tag beginnen.
Gerade am Anfang hilft die bewusste Wiederholung dabei, mit dem System und seiner energetischen Ausrichtung vertrauter zu werden.
Vor herausfordernden Begegnungen
Ein schwieriger Termin, ein Konfliktgespräch oder eine Begegnung, die Dich erfahrungsgemäß stark beschäftigt, kann ein guter Anlass für eine kurze Aktivierung sein.
Dabei lässt sich die Energiearbeit durchaus mit einer normalen Selbstreflexion verbinden.
Was ist mir in diesem Gespräch wichtig?
Welche Grenze möchte ich halten?
Worauf möchte ich mich nicht einlassen?
Der Energieschild kann dabei den spirituellen Teil dieser Vorbereitung bilden.
Vor Meditation und Energiearbeit
Vor einer Meditation, einer Reiki-Anwendung oder einer anderen spirituellen Übung kannst Du zunächst Deinen persönlichen Schutzraum aktivieren.
Danach kannst Du direkt mit Deiner gewohnten Praxis fortfahren.
Gerade wenn Du mit verschiedenen Energiesystemen arbeitest, kann daraus eine klare Reihenfolge entstehen: erst den eigenen Raum definieren, anschließend die eigentliche Energiearbeit durchführen.
Nach energetisch intensiven Situationen
Auch nach einem anstrengenden Tag kann der Schild interessant sein.
Aktiviere ihn bewusst und nimm Dir anschließend einige Minuten Zeit.
Du kannst sitzen, ruhig atmen und beobachten, wie sich Dein Körper und Dein inneres Erleben gerade anfühlen.
Durch die im System angelegte Reinigungs- und Klärungsfunktion bekommt die Aktivierung in diesem Zusammenhang den Charakter eines energetischen Abschlusses.
Der Tag darf draußen bleiben.
In Menschenmengen und unruhigen Umgebungen
Konzerte, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Messen oder große Veranstaltungen sind klassische Beispiele für Situationen, in denen viele unterschiedliche Eindrücke gleichzeitig auf uns einwirken.
Wer solche Orte subjektiv als energetisch intensiv erlebt, kann den Schild bereits vorher aktivieren.
Dabei muss man die Umgebung nicht als negativ betrachten. Es geht schlicht darum, den eigenen Raum bewusster wahrzunehmen.
Als regelmäßige Schutzpraxis
Natürlich kann der Blaue Energieschild auch unabhängig von konkreten Ereignissen regelmäßig verwendet werden.
Gerade während der ersten Zeit nach der Einstimmung kann eine wiederkehrende Aktivierung dabei helfen, sich mit dem System vertraut zu machen.
Die Produktbeschreibung sieht vor, dass sich der Schild mit zunehmender Übung und Gewöhnung an seine energetische Frequenz bei Bedarf schließlich auch automatisch aktivieren kann. Die bewusste Anwendung bildet deshalb gerade am Anfang einen wichtigen Teil der Praxis.
Schutz darf unkompliziert sein
Besonders interessant erscheint mir der Blaue Energieschild für Menschen, die sich intensiver mit energetischer Wahrnehmung beschäftigen und gleichzeitig nach einer unkomplizierten Form der Abgrenzung suchen.
Das können erfahrene Reiki-Anwender sein. Es kann jemand sein, der regelmäßig meditiert. Ebenso kann sich ein Einsteiger davon angesprochen fühlen, der lediglich merkt, dass ihm bestimmte Umgebungen oder Begegnungen viel abverlangen.
Auch für Menschen, die bereits ausführliche Schutzrituale kennen, kann ein solches System eine praktische Ergänzung darstellen. Eine zweisekündige Aktivierung erfüllt im Alltag schließlich eine andere Funktion als eine halbstündige spirituelle Zeremonie.
Entscheidend bleibt, ob das Werkzeug zur eigenen Praxis passt.
Energiesysteme müssen nicht gesammelt werden, nur weil sie existieren. Unterschiedliche Lebensphasen bringen unterschiedliche Themen mit sich. Manchmal steht Entwicklung im Mittelpunkt, manchmal Meditation, manchmal Regeneration – und manchmal eben die Frage nach der eigenen Grenze.
Wenn Du Dich gerade intensiver mit spirituellem Schutz, energetischer Abgrenzung oder der bewussten Gestaltung Deines persönlichen Energieraumes beschäftigst, könnte der Blaue Energieschild deshalb ein System sein, das sich näher anzusehen lohnt.
Bei SpiritWerk findest Du die vollständige Beschreibung des Systems sowie Informationen zur zugehörigen Einstimmung und zur späteren eigenen Arbeit damit.
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Hinweis: Der Blaue Energieschild versteht sich als System spiritueller Praxis. Der damit aufgebaute Schutz ist spiritueller Natur und wird innerhalb des Systems energetisch und mystisch verstanden. Das System bietet keinen Schutz vor äußeren Gefahren und garantiert weder die Vermeidung noch die Begrenzung materieller Schäden.


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