Blauer Energieblick – wenn der Blick Teil der Energiearbeit wird

Blauer Energieblick – wenn der Blick Teil der Energiearbeit wird

Blauer Energieblick – wenn der Blick Teil der Energiearbeit wird

Manchmal verändert sich eine Situation allein dadurch, dass wir genauer hinsehen.

Du sitzt vielleicht einem Menschen gegenüber und hast plötzlich das Gefühl, dass hinter seinen Worten noch etwas anderes mitschwingt. Du betrachtest einen Gegenstand, mit dem Du energetisch arbeiten möchtest, und bemerkst spontan eine bestimmte Empfindung. Oder Du kennst aus Meditation und Energiearbeit diesen Moment, in dem sich Deine Aufmerksamkeit sehr stark auf etwas richtet und der Blick dabei beinahe automatisch Teil Deiner Konzentration wird.

Genau an diesem Punkt setzt der Blaue Energieblick an.

Die Grundidee des Systems besteht darin, den Blick bewusst in die energetische Praxis einzubeziehen. Die Augen dienen dabei einerseits der Wahrnehmung, andererseits wird der Blick innerhalb des Systems als möglicher Kanal energetischer Ausrichtung verstanden. Aufmerksamkeit, Intuition und Energieübertragung werden dadurch eng miteinander verbunden.

Das macht das System vor allem deshalb interessant, weil viele Formen der Energiearbeit stark über die Hände gedacht werden. Man legt Hände auf, hält sie über einen Gegenstand oder richtet einen Energiestrom gedanklich auf ein bestimmtes Ziel. Beim Blauen Energieblick wandert ein Teil dieser Arbeit in einen Bereich, den wir ohnehin ständig verwenden: das Sehen.

Und gerade dadurch kann eine ziemlich unmittelbare Form spiritueller Praxis entstehen.

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Was ist der Blaue Energieblick?

Der Blaue Energieblick ist ein eigenständiges Energiesystem, das darauf ausgerichtet ist, die energetische Arbeit über Augen, Blick und bewusste Wahrnehmung zu unterstützen.

Innerhalb des Systems wird mit einer Verbindung zur Urquelle, zu Reiki und zu einer als blau bezeichneten energetischen Qualität gearbeitet. Wichtig ist dabei, was mit dieser Farbbezeichnung gemeint ist: Blau bezeichnet hier sinngemäß einen bestimmten energetischen Frequenzbereich beziehungsweise die Qualität der verwendeten Schwingung. Für die Anwendung musst Du Dir deshalb keine blau leuchtenden Augen, Lichtstrahlen oder ähnliche Bilder vorstellen.

Eine Farbvisualisierung gehört nicht zur eigentlichen Technik.

Du kannst das System vollkommen ohne innere Bilder verwenden. Der Blick selbst, Deine Aufmerksamkeit und die energetische Ausrichtung stehen im Mittelpunkt.

Nach der Einstimmung kann das System laut Beschreibung sehr einfach aktiviert werden. Die vorgesehene Aktivierungsintention lautet: „Blauen Energieblick aktivieren.“ Beendet wird die Anwendung entsprechend mit „Blauen Energieblick deaktivieren.“

Damit unterscheidet sich diese Art der Arbeit auch etwas von komplexeren magischen oder energetischen Methoden. Es müssen während der eigentlichen Anwendung keine umfangreichen Symbolfolgen aufgebaut und keine längeren Rituale durchgeführt werden. Die Komplexität steckt gewissermaßen bereits im Energiesystem und seiner Ausrichtung.

Für den Anwender bleibt eine sehr reduzierte Praxis übrig:

Aktivieren, hinschauen, wahrnehmen, ausrichten.

Gerade diese Einfachheit sollte man allerdings nicht mit Gedankenlosigkeit verwechseln. Ein Blick kann sehr fokussiert sein. Wer schon einmal konzentriert meditiert, ein Kunstwerk lange betrachtet oder während eines Gesprächs sehr aufmerksam bei seinem Gegenüber war, kennt den Unterschied zwischen beiläufigem Sehen und wirklichem Hinschauen.

Der Blaue Energieblick greift genau diese Qualität auf und verbindet sie innerhalb eines spirituellen Modells mit Energiearbeit.

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Zwei Richtungen: wahrnehmen und ausstrahlen

Besonders interessant finde ich die Doppelstruktur des Systems.

Auf der einen Seite steht das energetische Ausstrahlen. Dein Blick soll als Träger einer positiven, harmonisierenden und regenerativ ausgerichteten Energie verwendet werden können.

Auf der anderen Seite steht das energetische Wahrnehmen. Das System enthält Wirksuggestionen, welche Intuition, spirituelle Wahrnehmung und das Erfassen energetischer Zusammenhänge unterstützen sollen.

Damit entsteht eine Art Wechselspiel.

Du schaust auf etwas und richtest Energie darauf aus.

Gleichzeitig beobachtest Du, was Du dabei selbst wahrnimmst.

Das kann die Arbeit deutlich lebendiger machen, denn Energiearbeit wird dadurch weniger zu einem Schema, das einfach abgespult wird. Aufmerksamkeit erhält einen größeren Stellenwert.

Schauen.

Spüren.

Vielleicht einen Gedanken bemerken.

Vielleicht eine Veränderung der eigenen Wahrnehmung feststellen.

Vielleicht überhaupt nichts Besonderes erleben und die Anwendung trotzdem bewusst durchführen.

Auch das gehört dazu.

Die Wirksuggestionen des Blauen Energieblicks im Detail

Die einzelnen Wirksuggestionen ergeben zusammengenommen ein erstaunlich breites System. Dabei lassen sich mehrere Themenfelder erkennen, die miteinander verbunden sind.

Den Blick als Kanal für Energie verwenden

Die wohl unmittelbarste Wirksuggestion besteht darin, die energetische Übertragung über die Augen beziehungsweise den Blick zu intensivieren.

Innerhalb der energetischen Praxis bedeutet das: Statt Energie ausschließlich über Hände, Körperhaltung oder eine rein geistige Intention auszurichten, kannst Du das Objekt Deiner Aufmerksamkeit unmittelbar anschauen.

Das kann beispielsweise ein Gegenstand sein, mit dem Du gerade arbeitest.

Vielleicht hast Du einen persönlichen Talisman vor Dir liegen und möchtest ihn energetisch begleiten. Vielleicht sitzt Du vor Deinem Meditationsplatz und lässt Deinen Blick für einige Minuten auf einem bestimmten Gegenstand ruhen. Vielleicht arbeitest Du mit einer anderen Person und möchtest Deinen Blick bewusst in Deine energetische Ausrichtung einbeziehen.

Der Blick schafft dabei automatisch einen Fokus.

Wo Du hinschaust, befindet sich normalerweise auch ein Teil Deiner Aufmerksamkeit. Genau diese Verbindung macht sich das System zunutze.

Für Menschen, denen umfangreiche Visualisierungen schwerfallen, kann dieser Ansatz besonders angenehm sein. Man muss keine komplizierte innere Szenerie erzeugen. Ein realer Bezugspunkt befindet sich bereits vor einem.

Positive und regenerativ ausgerichtete Energie übertragen

Der Energieblick ist mit Wirksuggestionen verbunden, die auf eine positive, harmonisierende und regenerativ ausgerichtete energetische Qualität zielen. Die Anwendung soll dabei ausdrücklich wohlmeinend und am höchsten Wohl der Beteiligten orientiert sein.

Das gibt dem System eine klare Grundrichtung.

Du könntest diese Ausrichtung beispielsweise verwenden, während Du einen Gegenstand betrachtest, den Du regelmäßig in Deiner spirituellen Praxis nutzt. Ebenso wäre eine bewusste energetische Betrachtung eines Raumbereichs denkbar, wenn Du dort anschließend meditieren möchtest.

Bei Anwendungen mit anderen Menschen spielt dabei natürlich ein respektvoller Umgang eine Rolle. Energiearbeit sollte kein Vorwand dafür werden, Menschen permanent anzustarren oder jede Begegnung ungefragt zu einer spirituellen Versuchsanordnung zu machen.

Gerade ein System, das über den Blick arbeitet, profitiert deshalb von etwas sehr Bodenständigem: Taktgefühl.

Wahrnehmung bewusster werden lassen

Ein zweiter großer Bereich betrifft die Wahrnehmung selbst.

Der Blaue Energieblick enthält die Ausrichtung, die eigene natürliche und spirituelle Wahrnehmung zu fördern und das Gespür für energetische Zusammenhänge zu vertiefen.

Das muss sich keineswegs in spektakulären Visionen äußern.

Energetische Wahrnehmung kann sehr unscheinbar beginnen.

Du schaust einen Gegenstand an und empfindest plötzlich eine bestimmte Atmosphäre.

Während einer Meditation verändert sich Dein Körpergefühl.

Du bemerkst, dass Deine Aufmerksamkeit immer wieder an derselben Stelle hängen bleibt.

Ein Gedanke taucht auf, obwohl Du gerade mit etwas ganz anderem beschäftigt warst.

Oder Du hast schlicht das Gefühl: Hier lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Wer mit solchen Wahrnehmungen arbeitet, kann den Energieblick als eine Art spirituellen Trainingsrahmen verwenden. Statt jede spontane Empfindung sofort interpretieren zu müssen, kann man zunächst lernen, überhaupt wahrzunehmen.

Was geschieht, wenn ich etwas bewusst betrachte?

Was verändert sich in meinem Erleben?

Welche Gedanken kommen?

Welche Empfindungen tauchen auf?

Und welche davon verschwinden wieder, wenn ich ein wenig abwarte?

Das macht aus intuitiver Wahrnehmung eine Praxis, die gleichzeitig offen und aufmerksam bleiben kann.

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Energetische Auffälligkeiten erkennen

Eng damit verbunden ist die Wirksuggestion, energetische Auffälligkeiten bei einem Menschen, einem Gegenstand oder einem Thema leichter wahrnehmbar werden zu lassen.

Das Wort „Auffälligkeit“ ist hier wichtig.

Es geht um subjektive Hinweise innerhalb einer spirituellen Wahrnehmungspraxis. Solche Eindrücke liefern keine medizinische Diagnose und auch keine objektive Aussage darüber, was mit einem Menschen oder einer Situation tatsächlich „nicht stimmt“.

Praktisch könnte die Anwendung beispielsweise so aussehen:

Du arbeitest energetisch mit einem Gegenstand und bemerkst, dass Deine Aufmerksamkeit immer wieder auf denselben Bereich gelenkt wird.

Oder Du betrachtest während einer spirituellen Übung ein Symbol und hast bei einem bestimmten Teil davon eine auffällige Empfindung.

Du kannst diesen Eindruck dann aufgreifen und weiter erforschen.

Vielleicht entsteht daraus eine Meditation. Vielleicht stellst Du Dir anschließend eine bestimmte Frage. Vielleicht hältst Du Deine Wahrnehmung schriftlich fest und schaust einige Tage später erneut darauf.

So kann der Energieblick mit Reflexion verbunden werden, ohne dass jeder intuitive Impuls sofort zur unumstößlichen Wahrheit erklärt werden muss.

Intuition und innere Unterscheidungsfähigkeit

Ein ungewöhnlicherer Bestandteil des Systems betrifft die Wahrnehmung verborgener Dynamiken.

In der Systembeschreibung wird in diesem Zusammenhang auch das Erkennen von Täuschung, Intrigen oder negativen Intentionen angesprochen. Gleichzeitig wird ausdrücklich klargestellt, dass daraus keine objektive Lügendetektor-Funktion gemacht werden sollte. Vielmehr geht es um die Idee einer geschärften inneren Wahrnehmung.

Diese Unterscheidung halte ich für wichtig.

Gerade intuitive Wahrnehmung kann wertvoll sein, aber sie kann ebenso durch Erwartungen, Sympathien, Ängste und bereits vorhandene Vorstellungen beeinflusst werden.

Der interessante Einsatzbereich liegt deshalb eher beim bewussten Hinsehen.

Du führst beispielsweise ein Gespräch und bemerkst ein ungutes Gefühl. Der Energieblick kann innerhalb Deiner spirituellen Praxis ein Anlass sein, dieses Gefühl wahrzunehmen.

Anschließend kommt die menschliche Ebene hinzu.

Was wurde tatsächlich gesagt?

Welche Fakten kenne ich?

Warum macht mich etwas misstrauisch?

Habe ich vielleicht selbst gerade Angst?

Passt mein Eindruck zu dem beobachtbaren Verhalten?

Intuition kann auf diese Weise Teil eines größeren Wahrnehmungsprozesses werden.

Das erscheint mir wesentlich sinnvoller, als aus jedem spontanen Gefühl sofort eine Behauptung über andere Menschen abzuleiten.

Informationen zu einem energetischen Thema intuitiv erfassen

Noch einen Schritt weiter geht die Wirksuggestion des intuitiven Informationsflusses.

Innerhalb des ursprünglichen spirituellen Modells werden dabei unter anderem die Urquelle, das Weltenbewusstsein, das Über-Ich und weitere spirituelle Informationsebenen genannt. Das System soll dabei unterstützen, beim Betrachten eines energetischen Themas Hinweise darauf wahrzunehmen, wo ein mögliches Ungleichgewicht liegen könnte und wie damit gearbeitet werden kann.

Für die Praxis bedeutet das zunächst einmal: Du stellst eine Verbindung zwischen Betrachtung und innerem Fragen her.

Angenommen, Du arbeitest regelmäßig mit einem bestimmten spirituellen Thema. Vielleicht geht es um eine persönliche Entscheidung, ein wiederkehrendes Muster oder eine energetische Übung.

Du aktivierst den Energieblick und richtest Deine Aufmerksamkeit auf eine passende Repräsentation dieses Themas – soweit das zu Deiner persönlichen Praxis passt.

Dann beobachtest Du.

Welche Gedanken entstehen?

Welche Assoziationen?

Welche Fragen?

Was fühlt sich besonders relevant an?

Manchmal besteht eine hilfreiche „Information“ vielleicht überhaupt nicht aus einer geheimnisvollen Botschaft. Es kann genauso gut ein sehr einfacher Gedanke auftauchen wie: Darüber habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht.

Auch solche Momente können eine intuitive Praxis wertvoll machen.

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Spirituelle Wahrnehmung trainieren

Mit regelmäßiger Anwendung kann der Energieblick außerdem als Übungsfeld für die eigene spirituelle Wahrnehmung dienen.

Interessant wird dabei vor allem der Vergleich verschiedener Anwendungen.

Wie fühlt sich Deine Wahrnehmung an, wenn Du entspannt bist?

Was geschieht, wenn Du müde bist?

Wie verändert sich Deine Aufmerksamkeit nach einigen Minuten Meditation?

Welche Wahrnehmungen wiederholen sich?

Welche waren einmalig?

Auf diese Weise kann ein persönliches Erfahrungswissen entstehen.

Man lernt gewissermaßen die eigene Wahrnehmungssprache kennen.

Für den einen Menschen zeigt sich Intuition möglicherweise stärker über körperliche Empfindungen. Ein anderer arbeitet eher mit spontanen Gedanken. Wieder jemand anderes bemerkt Veränderungen der Atmosphäre oder entwickelt sehr klare innere Bilder.

Das System schreibt nicht vor, dass jeder dasselbe erleben muss.

Die energetischen Strukturen rund um das Sehen harmonisieren

Eine weitere Wirksuggestion richtet sich auf die Augen und die mit dem Sehen verbundenen energetischen Strukturen. Innerhalb des spirituellen Modells sollen diese harmonisiert und energetisch unterstützt werden.

Hier ist eine klare Einordnung sinnvoll.

Diese Arbeit bezieht sich auf die energetische beziehungsweise spirituelle Ebene, wie sie innerhalb des Systems verstanden wird. Daraus sollten keine Aussagen über Sehschärfe, Augenerkrankungen oder körperliche Veränderungen abgeleitet werden.

Als spirituelle Praxis kann dieser Aspekt beispielsweise interessant sein, wenn Du nach längerer geistiger Arbeit bewusst einen Moment aus dem Alltagsmodus aussteigen möchtest.

Du könntest die Anwendung mit geschlossenen Augen beginnen, Dich sammeln und anschließend Deinen Blick bewusst wieder öffnen.

Oder Du integrierst diesen Teil in eine Meditation zum Thema Wahrnehmung:

Was möchte ich sehen?

Was übersehe ich häufig?

Wo schaue ich automatisch weg?

Was bedeutet für mich überhaupt klares Sehen?

Dadurch erhält eine zunächst sehr abstrakte Wirksuggestion plötzlich auch eine kontemplative Dimension.

Regeneration, Erholung und Frieden im Umfeld

Zusätzlich zum eigentlichen Energieblick enthält das System eine weitere energetische Anwendung: die Regeneration und Erholungs- und Friedensschwingung.

Sie ist darauf ausgerichtet, Räume, Gegenstände und die unmittelbare Umgebung energetisch mit Qualitäten wie Regeneration, Erholung, Frieden, Harmonie und positiver Energie zu verbinden. Dafür ist innerhalb des Systems eine eigene Aktivierungs- und Deaktivierungsmöglichkeit vorgesehen.

Dieser Bestandteil arbeitet breiter als der fokussierte Energieblick.

Beim Blick gibt es normalerweise etwas, auf das Du Deine Aufmerksamkeit richtest.

Die Friedens- und Erholungsschwingung kann dagegen interessant werden, wenn eher die Atmosphäre als Ganzes im Mittelpunkt steht.

Vielleicht kommst Du nach einem anstrengenden Tag nach Hause und möchtest Deinen Meditationsbereich energetisch auf Ruhe ausrichten.

Vielleicht war viel Besuch da und Du möchtest anschließend bewusst wieder eine friedlichere Grundstimmung in Deine persönliche Umgebung bringen.

Oder Du bereitest einen Raum für Meditation, Reiki oder eine andere spirituelle Praxis vor.

Damit ergänzen sich beide Teile des Systems recht gut: Der Energieblick arbeitet fokussiert, die zusätzliche Schwingung eher atmosphärisch.


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Wer könnte mit dem Blauen Energieblick arbeiten?

Wie ein Energiesystem erlebt und verwendet wird, hängt stark vom Menschen ab. Gerade beim Blauen Energieblick kann dieselbe Grundlage zu ziemlich unterschiedlichen Formen der Praxis führen.

Anna – die neugierige Einsteigerin

Anna beschäftigt sich erst seit einigen Monaten intensiver mit Spiritualität.

Meditation kennt sie, Reiki bisher hauptsächlich aus Büchern und Gesprächen. Mit langen Ritualen kann sie wenig anfangen. Sobald eine Methode zwölf Arbeitsschritte, fünf Symbole und zwanzig Minuten Vorbereitung verlangt, verliert sie meistens die Lust.

Gleichzeitig kennt sie Situationen, in denen sie Menschen oder Orte sehr deutlich „spürt“, kann diese Wahrnehmung aber schwer einordnen.

Für Anna wäre wahrscheinlich der Wahrnehmungsaspekt des Energieblicks besonders spannend.

Sie könnte beispielsweise zweimal pro Woche zehn Minuten damit experimentieren. Sie aktiviert das System, betrachtet einen ausgewählten Gegenstand und beobachtet einfach, was geschieht.

Nach der Übung schreibt sie zwei oder drei Sätze auf.

Keine komplizierte Auswertung.

Nur: Was habe ich bemerkt?

Nach einigen Wochen könnte daraus ein viel differenzierteres Gefühl für ihre eigene intuitive Wahrnehmung entstehen.

Thomas – der erfahrene Reiki-Anwender

Thomas arbeitet seit Jahren mit Reiki.

Die Hände als energetisches Werkzeug sind ihm vollkommen vertraut. Er kennt Selbstanwendung, Fernarbeit und verschiedene Meditationsformen.

Gerade deshalb interessiert ihn der Energieblick.

Für ihn erweitert das System eine bereits vorhandene Praxis um eine neue Form der Fokussierung. Während er bisher vor allem über seine Hände arbeitet, kann er beobachten, wie es sich anfühlt, Aufmerksamkeit und Energie stärker über den Blick auszurichten.

Wahrscheinlich würde Thomas den Energieblick gar nicht isoliert verwenden.

Er könnte ihn einige Minuten vor einer gewohnten Reiki-Anwendung einsetzen, anschließend wieder deaktivieren und mit seiner bisherigen Praxis fortfahren.

Für ihn liegt der Reiz gerade im Vergleich.

Wie verändert sich mein Erleben?

Ist mein Fokus anders?

Nehme ich etwas wahr, das mir während einer gewöhnlichen Anwendung weniger auffällt?

Miriam – die Meditierende

Miriam meditiert fast täglich.

Mit klassischen Energiesystemen hat sie dagegen wenig Erfahrung.

Sie arbeitet gerne mit Kerzen, Symbolen oder Naturgegenständen als Meditationsobjekten und kennt dieses merkwürdige Phänomen, dass sich ein Gegenstand nach längerer Betrachtung beinahe anders anfühlen kann, obwohl er sich natürlich physisch nicht verändert hat.

Der Blaue Energieblick würde bei ihr wahrscheinlich schnell zu einer Form kontemplativer Praxis werden.

Sie könnte ein Objekt auswählen, das System aktivieren und ihren Blick zunächst ruhig darauf ruhen lassen.

Dann beobachtet sie gleichzeitig das Objekt und sich selbst.

Welche Gedanken entstehen?

Wandert die Aufmerksamkeit?

Entsteht Widerstand?

Wird der Geist ruhiger?

Für Miriam wäre die energetische Ebene eng mit Achtsamkeit verbunden.

Daniel – der Pragmatiker

Daniel hat wenig Interesse daran, jede spirituelle Erfahrung ausführlich zu analysieren.

Er arbeitet mit Energie, weil ihm die Praxis gefällt und weil sie ihm einen bewussten Gegenpol zu seinem hektischen Alltag bietet.

Sein Lieblingsbestandteil wäre vermutlich die Regeneration und Erholungs- und Friedensschwingung.

Nach der Arbeit kommt er nach Hause, räumt kurz auf und richtet seinen Raum energetisch auf Ruhe aus. An manchen Tagen benutzt er zusätzlich einige Minuten den Energieblick für einen Gegenstand an seinem Meditationsplatz.

Danach ist das Thema erledigt.

Für Daniel muss spirituelle Praxis nicht automatisch zu einem großen Projekt werden.

Und vielleicht ist gerade das eine Stärke des Systems.

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Eine beispielhafte Anwenderperspektive

Die folgende Passage ist eine fiktive Anwenderperspektive. Sie soll veranschaulichen, wie jemand persönlich mit dem System arbeiten könnte, und stellt keinen Erfahrungsbericht eines realen SpiritWerk-Kunden dar.

Ich würde mich wahrscheinlich am ehesten mit Miriam vergleichen.

Meditation mache ich schon länger, aber klassische Energiearbeit war für mich bisher immer etwas, bei dem ich nicht recht wusste, was ich eigentlich tun soll. Bei manchen Übungen hatte ich ständig das Gefühl, dass ich mir irgendetwas Bestimmtes vorstellen müsste.

Beim Energieblick fand ich gerade interessant, dass ich nichts visualisieren muss.

Am Anfang habe ich mir einen kleinen Stein genommen, der normalerweise auf meinem Schreibtisch liegt. Ich habe den Energieblick aktiviert und ihn ungefähr fünf Minuten betrachtet.

Beim ersten Mal passierte ehrlich gesagt wenig.

Ich wurde ruhiger. Irgendwann fiel mir auf, dass ich sehr angestrengt hinschaute, als müsste jetzt unbedingt etwas passieren. Das war eigentlich die interessanteste Beobachtung des Abends.

Beim nächsten Versuch ging ich lockerer damit um.

Da bemerkte ich nach ein paar Minuten ein leichtes Wärmegefühl und hatte plötzlich den Gedanken, den Stein einmal in die Hand zu nehmen. Ob das jetzt „energetische Information“ war oder einfach nur eine spontane Idee, kann ich nicht sagen. Ich musste es auch nicht unbedingt entscheiden.

Ich habe angefangen, genau diese Offenheit interessant zu finden.

Nach ungefähr zwei Wochen habe ich die Übung manchmal vor meiner Meditation gemacht. Drei oder vier Minuten Energieblick, dann deaktivieren, Augen schließen und normal weitermeditieren.

Manchmal hatte ich danach das Gefühl, schneller konzentriert zu sein.

An anderen Tagen war überhaupt kein Unterschied festzustellen.

Einmal habe ich versucht, während einer stressigen Situation unbedingt eine intuitive Antwort zu bekommen. Das funktionierte überhaupt nicht. Je mehr ich wissen wollte, desto mehr Gedanken produzierte mein Kopf.

Das war rückblickend ziemlich lehrreich.

Inzwischen benutze ich das System lieber dann, wenn ich offen beobachten kann. Ich versuche weniger, eine bestimmte Wahrnehmung zu erzwingen.

Interessanterweise ist der Energieblick dadurch für mich immer mehr zu einer Übung im Hinschauen geworden.

Manchmal energetisch.

Manchmal meditativ.

Und manchmal sitze ich einfach fünf Minuten vor meinem Stein und stelle fest, dass mein Kopf heute offenbar lieber über das Abendessen nachdenken möchte.

Damit kann ich inzwischen auch gut leben.

Meine Perspektive auf den Blauen Energieblick

Was mich am Blauen Energieblick besonders interessiert, ist die Verbindung von Aufmerksamkeit, energetischer Ausrichtung und Wahrnehmung.

Der Blick ist etwas sehr Alltägliches. Wir benutzen ihn permanent, meistens ohne darüber nachzudenken. Gleichzeitig kann ein bewusst ausgerichteter Blick sehr viel Konzentration bündeln.

Genau dort sehe ich den Platz dieses Systems.

Der Begriff „blau“ wird dabei meiner Ansicht nach leicht missverstanden. Ich meine damit keine notwendige Farbvisualisierung. Du musst Dir während der Anwendung keine blauen Lichtstrahlen vorstellen und Deine Augen müssen in Deiner Vorstellung auch nicht anfangen zu leuchten.

Blau beschreibt sinngemäß den energetischen Frequenzbereich beziehungsweise die Qualität der Schwingung, in der innerhalb dieses Systems gearbeitet wird.

Mir ist diese Unterscheidung wichtig, weil Energiearbeit meiner Ansicht nach nicht davon abhängen sollte, wie gut jemand visualisieren kann.

Manche Menschen haben ausgesprochen deutliche innere Bilder. Andere sehen innerlich praktisch gar nichts. Beide können spirituell arbeiten.

Beim Blauen Energieblick gefällt mir deshalb gerade die Schlichtheit der eigentlichen Anwendung.

Du aktivierst das System.

Du richtest Deinen Blick aus.

Und dann arbeitest Du mit dem, was sich daraus für Dich ergibt.

Der zweite Punkt, den ich interessant finde, betrifft die Wahrnehmung.

Wenn ein Energiesystem intuitive Informationen unterstützen soll, würde ich immer empfehlen, eine gewisse Gelassenheit gegenüber den eigenen Eindrücken zu bewahren.

Eine intuitive Wahrnehmung kann wertvoll sein.

Sie bleibt zunächst eine Wahrnehmung.

Gerade bei Themen wie vermeintlicher Täuschung oder negativen Absichten halte ich diese Haltung für besonders wichtig. Ich würde einen energetischen Eindruck als Anlass zum genaueren Beobachten verwenden, nicht als Beweis gegen einen anderen Menschen.

Das macht die Praxis meiner Ansicht nach sogar interessanter.

Man entwickelt mit der Zeit keine vermeintliche spirituelle Unfehlbarkeit, sondern im besten Fall eine feinere Form des Wahrnehmens.

Was nehme ich tatsächlich wahr?

Was interpretiere ich hinein?

Was wiederholt sich?

Was verändert sich?

Wo lohnt es sich, weiter hinzusehen?

So verstanden kann der Blaue Energieblick für mich gleichzeitig Energiesystem und Wahrnehmungsübung sein.

Und genau diese Verbindung macht seinen besonderen Charakter aus.

Wie kann man praktisch mit dem System arbeiten?

Nach erfolgter Einstimmung ist die Anwendung bewusst einfach gehalten.

Die auf der Produktseite beschriebene Einstimmung kann nach dem Erwerb des Systems selbst aus der Quelle abgerufen werden. Dafür ist im System eine entsprechende Abrufintention vorgesehen. Anschließend steht dem Anwender die eigentliche Aktivierung des Energieblicks zur Verfügung.

Wie daraus eine persönliche Praxis entsteht, kann sehr unterschiedlich aussehen.

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Die kurze Anwendung zwischendurch

Du musst aus jeder Aktivierung keine zwanzigminütige Meditation machen.

Manchmal genügen einige Minuten - oder ein einziger wohlmeinender Blick.

Du setzt Dich ruhig hin, aktivierst den Energieblick und richtest Deine Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand oder ein Thema, mit dem Du arbeiten möchtest.

Dann beobachtest Du.

Anschließend deaktivierst Du das System wieder.

Gerade für den Einstieg ist diese kurze Form sinnvoll, weil Du Deine Wahrnehmungen leichter auseinanderhalten kannst.

Als Wahrnehmungsmeditation

Etwas ausführlicher wird die Praxis, wenn Du den Energieblick bewusst mit Meditation verbindest.

Du kannst zunächst einige Minuten ruhig sitzen und Deinen Atem wahrnehmen.

Dann aktivierst Du den Energieblick und richtest Deinen Blick auf ein geeignetes Meditationsobjekt.

Statt aktiv nach einer bestimmten Erfahrung zu suchen, kannst Du beobachten, was in Deiner Wahrnehmung auftaucht.

Gedanken.

Empfindungen.

Assoziationen.

Stimmungen.

Vielleicht verändert sich Dein Fokus.

Vielleicht wird Dein Blick ruhiger.

Vielleicht geschieht wenig.

Nach einigen Minuten deaktivierst Du das System und gehst anschließend noch kurz in die Stille.

So erhält die energetische Anwendung einen klaren Anfang und ein klares Ende.

Als Ergänzung bestehender Energiearbeit

Wer bereits Reiki oder eine andere Form von Energiearbeit praktiziert, kann mit dem Energieblick experimenteller umgehen.

Vielleicht verwendest Du ihn zu Beginn einer Anwendung, um Dich zunächst auf ein Thema einzustimmen.

Vielleicht betrachtest Du einen Gegenstand einige Minuten energetisch und wechselst anschließend zur Arbeit mit den Händen.

Vielleicht interessiert Dich ausschließlich die Wahrnehmungsebene.

Gerade erfahrene Anwender können hier beobachten, welche Unterschiede zwischen verschiedenen Formen energetischer Fokussierung für sie subjektiv wahrnehmbar werden.

Für intuitive Fragestellungen

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Energieblick mit einer offenen Frage zu verbinden.

Wichtig ist dabei das Wort offen.

Statt innerlich zu verlangen: „Zeig mir jetzt die richtige Antwort“, könntest Du beispielsweise mit einer Frage arbeiten wie:

Was fällt mir an diesem Thema auf, wenn ich mir Zeit nehme, genauer hinzusehen?

Danach beobachtest Du, welche Gedanken oder Empfindungen entstehen.

Diese Form lässt Raum für Intuition, ohne daraus einen Zwang zur spirituellen Antwortproduktion zu machen.

Die Friedens- und Erholungsschwingung für die Umgebung

Wenn Du gerade keine fokussierte Arbeit über den Blick möchtest, kannst Du den zusätzlichen Bereich des Systems verwenden.

Die Regeneration und Erholungs- und Friedensschwingung besitzt innerhalb des Systems eine eigene Aktivierung. Die genaue Anwendung kann entsprechend dem Skript durchgeführt werden.

Dieser Teil eignet sich besonders als atmosphärische Praxis.

Vor der Meditation.

Nach einem hektischen Tag.

Zur bewussten Gestaltung des eigenen spirituellen Arbeitsbereichs.

Oder einfach dann, wenn Du Deinem persönlichen Umfeld energetisch eine ruhigere Qualität geben möchtest.

 

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Für wen ist dieses System besonders interessant?

Der Blaue Energieblick dürfte vor allem Menschen ansprechen, die Energiearbeit gerne unmittelbar und intuitiv praktizieren.

Wer stark über Wahrnehmung arbeitet, findet darin ein interessantes Experimentierfeld.

Wer bereits Reiki praktiziert, kann ausprobieren, wie sich Energiearbeit verändert, wenn der Blick stärker einbezogen wird.

Meditierende können das System als Verbindung zwischen kontemplativem Schauen und energetischer Praxis verwenden.

Und auch Menschen, die mit komplizierten Visualisierungen wenig anfangen können, finden hier einen vergleichsweise direkten Zugang: Für die Anwendung ist keine Vorstellung blauer Farben oder Lichtphänomene erforderlich.

Besonders spannend erscheint mir das System dann, wenn Du Dich für die Frage interessierst:

Was geschieht eigentlich, wenn ich meinen Blick genauso bewusst in meine Energiearbeit einbeziehe wie meine Hände, meine Aufmerksamkeit oder meine Intention?

Darauf muss es keine allgemeingültige Antwort geben.

Energiesysteme sind Werkzeuge. Manche begleiten einen Menschen über Jahre. Andere passen zu einer bestimmten Phase. Wieder andere probiert man aus und stellt fest, dass eine ganz andere Form spiritueller Praxis besser zum eigenen Weg passt.

Genau darin liegt für mich auch ein vernünftiger Umgang mit solchen Systemen.

Du musst nicht jedes Werkzeug brauchen.

Aber manchmal entdeckt man eines, das eine Perspektive eröffnet, auf die man vorher schlicht noch nicht gekommen ist.

Wenn Dich die Verbindung von Blick, Wahrnehmung, Intuition und energetischer Ausrichtung anspricht, findest Du bei SpiritWerk weitere Informationen zum Blauen Energieblick, zum vollständigen Skript und zur dazugehörigen Einstimmung.

 

P.S.: Wenn auch Du Lust hast mit dem Energiesystem blauer Energieblick zu arbeiten, sichere dir am Besten heute noch das Energiesystem: Link zum Energiesystem - [hier klicken!!!]

 


Hinweis: Der Blaue Energieblick ist ein spirituelles beziehungsweise energetisches System für persönliche spirituelle Praxis und Selbsterfahrung. Aussagen über energetische, intuitive oder feinstoffliche Wahrnehmungen sind innerhalb dieses spirituellen Modells zu verstehen. Sie stellen keine wissenschaftlich oder medizinisch nachgewiesenen Wirkungen dar und ersetzen keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung.

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